“So many things have changed, since we were last in London.”
“And some things never change.”
Ich hatte einen schönen Geburtstag, ein erstaunlich schönes Weihnachtsfest, habe meinen Job gekündigt und fühle mich gut dabei, fliege im Februar nach Thailand…
Ich habe ja schon etwas länger jetzt ein neues Handy auf Android-basis. Das ist nicht nur ein tolles Handy, mit dem ich twittern und Emails schreiben kann, sondern seit jetzt auch ein Handy mit dem ich direkt meinen Blog füllen kann.
Zugegebenermaßen ist das für meinen Blog mich wirklich sinnvoll, aber im Sommer gehts ja nach Schweden und dafür teste ich schon mal.
Das war mit Abstand die heftigste Woche seit langem.
Durch einen Einbruch auf unseren Interneserver mussten wir den Server offline nehmen. Aus Sicherheitsgründen (und aus Gründen der Praktikabilität) musste alles auf einem neuen Server aufgesetzt werden.
Das ist jetzt im Wesentlichen abgeschlossen. Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten an denen ich noch arbeite, aber die Webseiten sind jetzt alle wieder online.
Beim Aufsetzen sehr geholfen haben mir Owl City. Echt geniale Musik. Schön laut und trotzdem beruhigend und entspannend.
Die letzte Woche war gespickt mit wahnsinnig schönen und wahnsinnig beschissenen Momenten.
Da ich hier einen positiv eingestellten Eindruck hinterlassen möchte zunächst die beschissenste Sache der letzten… ich weiß nicht, lange, so der letzten,… seit ich diesen Blog angefangen habe.
Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut dann tatsächlich mit Dave Urlaub zu machen. Eine Woche nur der Wald und wir. Erst mussten wir das um eine Woche verschieben, weil das Projekt auf der Arbeit ein bisschen langsam läuft. Aber immerhin war danach fest zugesagt. Bis heute.
Der Kollege, der mich in den zwei Wochen vertreten sollte ist nämlich im Prinzip eine studentische Hilfskraft. Im Prinzip deshalb, weil sein Arbeitspensum in den letzten Monat mindestens dem einer vollen Stelle entsprach. Nur leider hat dieser Kollege jetzt festgestellt, dass er in den nächsten Wochen Klausuren schreibt und dafür ja lernen muss und deshalb keine Zeit hat, jeden Tag auf der Arbeit zu sein.
Supi! Nicht, dass das Ganze mit Ihm abgesprochen war und er seit Wochen darüber bescheid wusste und zugesagt hatte, dass das klappt. Aber eine Vertretung die nicht den ganzen Tag hier ist nützt nichts, da viele Dinge einfach spontan behandelt werden müssen. Insbesondere im immer noch nicht abgeschlossenen Projekt. Aber so tuts das nicht.
Ich hab meinen Chef selten so dermaßen angepisst erlebt. Ich hab das Gefühl, dass Ihn das Ganze mindestens so ankotzt wie mich. Jetzt musste ich also Dave absagen. Ich hoffe, wir kriegen es irgendwie hin wenigstens an nem Wochenende oder so was zu machen.
Ich hasse es mich auf andere zu verlassen und dann auf die Schnauze zu fallen!
Okay. Das war die beschissene Nachricht.
Der schönste Moment in der letzten Woche war definitiv die letzte Probe mit Dave. Wir haben so wahnsinnig toll zusammen gespielt und gesungen. So viel Gefühl. Einfach wahnsinnig schön. Wir haben von einem Stück eine Aufnahme von vor einem oder zwei Monaten gehört und festgestellt, dass wir jetzt deutlich besser sind. Das ist toll. Es macht immer mehr Spaß, wir werden immer besser und es liegt immer mehr Gefühl darin. Wir improvisieren immer mehr und können immer noch mehr und besser aufeinander eingehen.
Ich liebe es mit Dave Musik zu machen!
Und das Beste Stück war letzte Probe meiner Meinung nach definitiv von Santa Esmeralda “Don’t let me be misunderstood”. Ich habe selten ein Stück mit so viel Gefühl und so viel Improvisation und so geilen Instrumentaleinlagen gespielt. Wahnsinn. Das hat mich so mitgenommen, ich hatte den ganzen nächsten Tag noch das Lied im Ohr und das Gefühl dabei. Und das hatte ich noch nie. Es war wie ein Gefühlsohrwurm. Wahnsinn.
Wobei die neue Aufnahme von “No Good”, die wir gemacht haben auch unheimlich gut ist. Hab sie grad nochmal gehört. Ich würde sie, denke ich, gerne hier online stellen. Muss mal Dave fragen, ob das in Ordnung ist. Ist ja schließlich nicht mein Werk alleine.
Und zum Schluss noch eine Neuaufnahme in unser Repertoire: “Spending my time” von Roxette.
Sehr schönes Lied. Und deutlich schwieriger, als man am Anfang meinen möchte. Für mich tatsächlich eine echte Herausforderung den Rhythmus hinzubekommen. Außerdem möchte ich das Stück als erstes Stück mit E-Gitarre begleiten um die zusätzlichen Möglichkeiten zu nutzen. Mal sehen. Wird ne Weile dauern, aber wird bestimmt geil.
Mit diesen positiven Gedanken verabschiede ich mich erstmal wieder. Muss noch was tun.
Ich möchte mich nicht die ganze Woche ärgern, ich möchte lieber positive Stimmung haben und schöne Dinge tun. Und davon so viele wie möglich. Und wenn ich schlechte Laune habe, hält mich das nur davon ab.