Artikel-Schlagworte: „Gesundheit“

Alternativlos

Donnerstag, 19. Januar 2012

Das war das Unwort des Jahres 2010. Und dabei weiß ich noch nicht einmal, ob den Menschen immer so bewusst ist, wie viele Alternativen es doch gibt. Alternativlos ist so endgültig. Es geht auf gar keinen Fall irgendwie unter welchen Umständen auch immer anders.

Aber wann ist denn das so?

Also außerhalb von physischen oder biologischen Grenzen. Und selbst da….

Eine Alternative zu meinem Hähncheneintrag scheint gerade tatsächlich etwas weitere Verbreitung zu finden. Das sogenannte Kikok-Hähnchen. Es muss ja nicht direkt Bio sein. Aber das ist doch deutlich verträglicher und annehmbarer als die “klassische” Mast. Nur so zusammenfassend: Für 0,24 € / kg mehr erhält man Hähnchen, dass nicht mit Antibiotika behandelt wurde, mehr Auslauf hat und nicht so furchtbar überfettet ist.

Wenn man das jetzt überspitzt ausdrücken möchte – und ich möchte gerade – bringen wir uns selber wegen 24 Cent um!

Ist das mal krank?

Ich hoffe übrigens auch, dass dieser Skandal mal nicht so schnell vergessen wird. Im Gegenteil. Es sollte jeden Tag an einen Lebensmittelskandal erinnert werden. Genug davon gabs ja.

~Qatifa~

Evolution

Montag, 9. Januar 2012

“Das Leben wird einen Weg finden.”

So, oder so ähnlich, hat es Dr. Ian Malcolm doch gesagt.

Nachdem die Menschen die normale Evolution und natürliche Auslese ausgeschaltet hat, selektieren wir uns jetzt (mal wieder) selber aus. Fleisch, das Aufgrund viel zu intensiever Massentierhaltung mit antibiotikaresistenten Keimen übersäht ist, lässt zumindest mich mal wieder an uns Menschen zweifeln.

Wir vergiften unsere eigene Nahrung? Nebenbei sorgen wir dafür, dass diverse an sich ungefährliche Krankheiten wieder zu echten Epidemien werden können, weil wir alles und jeden mit Antibiotika vollstopfen? Irgendwas stimmt doch da nicht?

Und ich höre sie wieder. Die Leute die jammern, dass man doch nichts machen könne. Die bösen, großen Unternehmen würden das halt so machen.

Und natürlich kann man was machen. Jeder von uns. Jeden Tag.

Warum gibt es denn die großen Unternehmen die in abartigen Mengen Tiere abschlachten und in die Einkaufszentren dieser Lande schiffen? Weil wir das Zeug fressen!

Das ist jetzt kein Go-Veggie Aufruf. Und auch nichts dagegen. Ist ja auch ne Lösung. Zumindest für das Fleischproblem.

Aber denkt doch mal darüber nach, was ihr da esst. Wenn das halbe Hähnchen in der Frittenbude 1,50 € kostet, kann da doch was nicht stimmen. Davon wird das Hähnchen bezahlt, das Futter, die Ställe, der Transport, die Verarbeitung (ja, Verarbeitung inklusive Tötung und so), der Grill, das Frittenbudenpersonal, Strom, Miete,…. fällt euch was auf? Was bekommt ihr denn so in der Stunde?

Esst meinetwegen so viel Fleisch wie ihr wollt, aber gebt den Herstellern die Chance, dass sie das vernünftig machen können. Bzw. besorgt es euch da, wo es vernünftig gemacht wird. Z.B. bei der Bio-Metzgerei um die Ecke. Oder beim, vielelicht nicht Bio, aber wenigstens um die Ecke liegenden Bauern, bei dem man sich die Ställe und die Tiere angucken kann. Natürlich kostet das Kilo Schwein da mehr als drei Euro, aber dafür bekommt ihr auch keine Quecksilbervergiftung und sterbt nicht an der nächsten Erkältung, nur weil der blöde Erreger leider schon 450 verschiedene Antibiotika überlebt hat.

Es geht nicht um das Leben der Tiere.

Es geht um Eures.

~Qatifa~

Wissensreis

Samstag, 1. Mai 2010

Daniel hat mich auf eine Seite aufmerksam gemacht, auf der man sein Wissen in den Bereichen Mathematik, Geographie, Chemie, Kunst, diversen Sprachen, und insbesondere seine Englischkenntnisse verbessern kann.

Auf der Seite bekommt man kurze Fragen gestellt und hat dann vier Antwortmöglichkeiten. Wenn man die richtige wählt wird der Schwierigkeitsgrad langsam erhöht. Bei einer falschen Antwort wieder etwas verringert. So kann man, im Rahmen der vorhandenen Datenbank, sich langsam an das obere Ende arbeiten.

Ganz nebenbei spenden die Ausrichter dieser Seite 10 Reiskörner pro richtiger Antwort an das UN World Food Programme. Ich finde das eine geniale Aktion. Auf diese Weise kann man nämlich etwas gegen ungebildete und gegen unterernährte Menschen gleichzeitig machen.

Das Projekt heißt Free Rice und existiert seit 2007 mit einigem Erfolg.

Also Leute: Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. Manchmal auch für das der Anderen.

~Qatifa~

Arbeit macht krank

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ich bin seit Freitag krank und gehe trotzdem arbeiten. Das ist nicht gut, oder? Ich weiß es nicht. Einerseits nervt es mich, weil ich total im Ar*** bin und lieber im Bett liegen und mich pflegen lassen mag, und andererseits habe ich wieder Motivation hier was zu bewegen.

Es ändert sich was. Ich merke es. Außerdem hatte ich ein langes, intensives Gespräch mit Andrej. Das war gut. Und inzwischen gibt es, im Gegensatz zu früheren Ankündigungen, schon die ersten Resultate.

Ich hoffe, dass es so weiter geht. Dann könnte das echt nochmal lustig werden.

Heute ist es besonders frustrierend. Ich komme einfach nicht dazu, an meinem eigentlichen Projekt zu arbeiten, weil ständig etwas dazwischen kommt. Ich glaube, wenn das nicht wäre, wäre es echt ein guter Tag.

Im Übrigen gibt es heute mal keine Musik. Alles, was ich im Moment höre passt nicht recht zum Eintrag und alles andere steht rechts in meiner neu eingerichteten last.fm Box.

Make it well.

~Qatifa~