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Eis im September

Sonntag, 18. Januar 2009


Bin heute wieder ein bischen moody. Heute habe ich wieder das Gefühl nicht das zu schaffen, was ich schaffen sollte. Und das mach tmich traurig und sauer auf mich selbst. Und dass das eigentlich unsinn ist macht mich dann noch mehr sauer…. ein Teufelskreis.

Zum Aufheitern ein paar Erfolgsnachrichten: Die Waschmaschine ist jetzt an Ihrem endgültigen Standort angeschlossen und der Ofen ist auch angeschlossen und in seinem neuen Unterbauschrank verbaut. Wir können also jetzt kochen.

Okay, war nur eine. Aber immerhin. Und jetzt können wir die Schränke richtig hinstellen und abmessen um die Arbeitsplatte zu bestellen.

Ich freue mich auf die Musik morgen mit David. Wir haben letzte Woche ein Stück zum ersten Mal gespielt und es so lange geübt, bis es sich richtig gut angehört hat. Das war ein unheimlich tolles Erlebnis. Mal schauen, ob es Morgen immer noch klappt.

Der Rest der Woche ging so. War die ganze Zeit bei nem Kunden und hatte da mehr Arbeit und Stress als gedacht. Bin deshalb zu ein paar Sachen nicht gekommen und musste einige andere zu ziemlich unmenschlichen Zeiten machen. Aber: Das gehört zu meinem Job dazu und ich habe es auch genossen, mal wieder aus dem Büro raus zu sein und was anderes zu machen.

Mal schauen, ob das jetzt alles so klappt.

Oh, und gestern war Geburtstagsparty von Johanna und Stefan. War ein bischen außerhalb, aber ganz nett. Eigentlich sogar sehr nett. Und der Rückweg war lang und sehr lustig. War schon lang nicht mehr so blau. Und das mit meiner kleinen Schwester. Wo ich doch ein Vorbild sein sollte. *g*

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche! HabEuch lieb!

~Qatifa~

Tapetenwechsel

Freitag, 28. November 2008

Guten Morgen!

Ich hab schon ewig lang nichts wirklich relevantes mehr zu schreiben gehabt. Andererseits definiere ich ja hier auch, was relevant ist, und was nicht.

Hatte die letzten Wochen einige sehr schöne Tage. Mir gehts gut. Arbeit läuft. Was will man mehr? Na, vielleicht fällt mir dann doch was ein. Aber dazu später mehr.

Schöne Tage: Einige davon hatte ich in den letzten Wochen. Einer der besonders Schönen war definitiv das Wochenende Guinness-House, Spieleabend, Familien-Brunch. Hab lang nicht mehr so viel Spaß mit so vielen lieben Menschen auf einen Haufen, bzw. am Stück gehabt. Allein die Liste an Spielen, die wir in der Nacht gespielt haben, und die ich unbedingt alle haben möchte. Na, meine Wunschliste war bisher eh ein bischen kurz.
Ein anderer war erst jetzt am Mittwoch der Filmabend mit Dave und Annika und…. ich hab Ihren Namen vergessen. Einer Freundin von Annika. Wir haben Babel geguckt. Ein sehr schöner Film, der unheimlich zum Nachdenken anregt. Aber auch ein bischen schwer zu verarbeiten. Danach habe ich dann noch bis zwei mit Annika und teilweise Ihrer Mitbewohnerin geredet. Das war auch unheimlich toll. Z.B. war sie mal für 8 Monate in Peru und hat ehrenamtlich in einem Kinderheim gearbeitet. Davon hatte sie Bilder. Und jede Menge zu erzählen. Meine Güte, ich könnte Ihr ewig zuhören. Ja, meine Langzeitplanung ist definitiv richtig!

Dinge die sich noch ändern könnten: Vielmehr werden sich einige Dinge ändern. Z.B. meine Anschrift. Ja, ich ziehe um. Mit meiner Schwester zusammen in eine WG. Mal sehen, ob wir eine hübsche Wohnung bekommen. Ich hätte da ja eine im Auge *g*.

Oh, und es wird wahrscheinlich keine Geburtstagsfeier dieses Jahr geben. Wird ein bischen knapp alles. Aber: Ich werde Feiern. Vielleicht in Einheit mit einer Einweihungsfeier, vielleicht auch erst im Januar, oder beides.

Wir werden sehen.

~Qatifa~

Spruch des Tages

Dienstag, 28. Oktober 2008

“Atheism is a non-prophet organization!”

So, das wollte ich mal gesagt haben. Hab den Spruch grad zufällig auf ner tollen Seite wiedergefunden. Sonst wollte ich nichts sagen, nur mal so Hallo.

Bin gleich im Fitnessstudio. Und am WE in Berlin. Hab ich schon geschrieben. Gibt auch nix Neues. Mir gehts gut. Hab zwar immer noch gut zu tun, aber mir gehts gut. Ich nehme mir einfach mehr Zeit für mich und vor allem so unheimlich schöne Wochenenden wie das letzte machen da viel aus.

Danke an alle, die mein Wochenende zu so einem tollen Erlebnis gemacht haben.

~Qatifa~

Kurze Auszeit

Samstag, 25. Oktober 2008

Tja, der Server hat sich wohl eine kleine Auszeit heute Morgen genommen. Aber jetzt läuft wieder alles. War wohl ein Problem beim Provider mit der Anbindung ans Netz.

Ich hatte auch eine kleine Auszeit. Wusste nicht recht was zu schreiben. Viel Stress gehabt, beinahe abgestürzt, aber alles wieder… besser. Hab letzte Woche bis auf einen Tag fast normale Arbeitszeiten gehabt. Fühle mich schon viel besser. Gehe mehr raus, das sit gut. Z.B. Gestern und letzte Woche mit meiner Schwester Karaoke singen. Okay, gestern noch mit deutlich mehr Leuten. Haben zwei Tische belegt. Hätte nicht gedacht, dass ich sowas tun würde, aber doch, ich habs getan. Öffentlich gesungen. ‘Nicht gut, dafür laut.

Jetzt hab ich Hunger, weil Nika sich so viel Zeit lässt nach hier zu kommen. :-P Mag endlich frühstücken. Und dann: mal schauen was der Tag so bringt. Heute Abend Geburtstag von Frankes Ank. Auch lustig wird bestimmt. Und weiter? Bin nächstes WE in Berlin, danach das WE in Köln und dann ist das Jahr schon fast rum.

Es klingelt. Mal aufmachen gehn.

Wohl Nika. Dann bis demnächst.

Hab Euch alle lieb! Alle!

~Qatifa~

Second Life

Samstag, 4. Oktober 2008

Und noch ein Geburtstag. Meine Schwester hat gestern am Baumhaus im Wald gefeiert. Ich fands toll. Auch wenn einige abgesagt haben oder einfach so nicht gekommen sind.

Grillen, Lagerfeuer, Singen: genau mein Ding. Patty ist doch noch gekommen. Fand ich besonders toll. Sonst waren einfach die richtigen Leute da. Die Falschen kommen wohl gar nicht erst bei so ner Feier.

Hab aufm Rückweg noch ne Stunde mit Micka telefoniert. Sie konnte nicht schlafen. Ich verstehe Sie irgendwie nicht. Also: eigentlich schon, ich finde nur Ihr Handeln irrational. Sie mag mich heiraten, Kinder mit mir haben und das Leben verbringen. Aber nicht jetzt. Jetzt mag Sie Ihr Leben genießen. Kann aber nicht schlafen, weil Sie traümt, ich würde mit andere Frauen schlafen. Verhält sich aber auch nicht so, als wollte sie mich zurück.

Ich habe Ihr verwürfe gemacht, dass sie das selbst schuld sei. Ja, das ist so, aber das war trotzdem nicht nett. Ich weiß nicht. Sie hat mich ziemlich enttäuscht. Und ich habe mich kindisch verhalte. Ich wollte Ihr weh tun. Wollte Sie etwas von meinem Schmerz spüren lassen.

Tut mir leid.

Ich bemühe mich, das nicht mehr zu tun.

Ich hab Dich lieb!

Und wenn Du das Ernst meinst, dann zeig mir, dass dem so ist und dass ich Dir wieder vertrauen kann.

~Qatifa~

Happy Birthday

Dienstag, 30. September 2008

Hey, es ist der 30. September. Und was sagt uns das? Genau:

Micka hat Geburtstag!

Herzlichen Glückwunsch! Und alles Liebe und Gute und so.  Auch wenn ich Dir schon ne SMS geschickt habe und versucht habe dich anzurufen und so. Meld Dich doch mal.

Hab übrigens was für Dich hier. Mal sehen, ob Du es erraten kannst. Hier eine Ausschnittsvergrößerung:

B-Day - Tipp 1

Und? Weißt Du’s? Nein? Na, kommst bestimmt drauf.

Hab Dich lieb!

~Qatifa~

Zwei Hochzeiten und ein Todesfall

Samstag, 31. Mai 2008


So hieß der Film doch, oder? Ich hab ihn nie gesehen, aber der Titel ist lustig. Hatte keinen Todesfall (glaube ich), aber Hochzeiten gibt es in meiner Umgebung en masse. Manchmal fühle ich mich dann ein bischen einsam, und alt. Dann bekomme ich so das Gefühl, irgendwas falsch gemacht zu haben. Nciht nur, dass ich noch nicht heirate, oder Kinder habe, sondern ich habe nicht mal eine Freundin.

Aber das Ganze hat auch enorme Vorteile. Meine Herrn bin ich frei! Ich kann einfach verdammt noch mal tun und lassen was ich will! Und auch das Gefühl ist manchmal einfach nur geil.

Ich war Gestern Baumhaus bauen mit David. Das hat unheimlich Spaß gemacht. Danach ein kleines Lagerfeuer, ein wenig Gesang und mitten in der Nacht eine fette Pommes mit Tzaziki, Ketchup und Malzbier. Was will man mehr??? Okay, das Durcharbeiten die Nacht hätte ich mir sparen sollen.

Heute haben Tanja und Alex geheiratet. Erst war ich etwas,… nörgelig hin zu gehen. Aber es war eine sehr gute Entscheidung. Der Gottesdienst war unheimlich schön. Und die Feier danach fing etwas steif an, aber nachdem ich dann aus Langeweile meine Gitarre rausgeholt hatte, wurde es deutlich besser. Kahm gut an. Insbesondere bei den Kids. Außerdem habe ich mich dann mit Sabine unterhalten. Sie hat den Gottesdienst gemacht und war mit ihrem Sohn Jonas da. Wir wollen uns demnächst nochmal treffen und darüber reden, ob ich Jonas musikalische Früherziehung angedeihen lassen kann. Die beiden sind mir unheimlich sympathisch. Ich würde das sehr gerne machen. Kinder und Musik zusammen, dass ist doch eine Traumaufgabe.

Na, schaun wir mal. Jetzt bin ich erstmal dreiviertel tot und will ins Bett. Muss Morgen auch noch arbeiten und fahre mit David zur Maikinderfete.

Achso, und das Lied ist nur drin, weil ich das beim Schreiben gehört habe. Aber ich möchte es trotzdem meinen unheimlich guten Freunden widmen. Ihr wisst, wen ich meine.

Gute Nacht und schlaft gut.

~Qatifa~

Kleine Nachtmusik

Mittwoch, 28. Mai 2008

So, bevor ich ins Bett gehe noch ein kurzer Eintrag zur Lage der Nation. Oder meiner Lage. Halt der Lage des wichtigen Teils der Nation ^_^.

Ich war gestern Abend Catsitten. Auch wenn es nur kurz war und nur Mephisto und Kique mir Gesellschaft leisteten (Wotan bevorzugte es, die Nacht draußen zu verbringen), war es doch wieder mal schön solche Persönlichkeiten um sich zu haben. Katzen sind einfach toll. Sie sind ehrlich, direkt und vielleicht manchmal ein wenig egozentrisch. Aber sie zeigen Dir ganz klar, wer hier der Kater/die Katze im Haus ist und was sie wollen.

Außerdem sind sie prima Wecker. Einziges Manko: Man kann die Uhrzeit nicht verstellen. Mephisto hatte um dreiviertel sechs (viertel vor sechs) beschlossen, dass ich genug geschlafen habe. Und so ein langes Maine-Coon-Fell kitzelt ganz gewaltig wenn es sich genau an dein Gesicht legt. Ach ja, aber man (zumindest ich) kann Katzen einfach nicht böse sein.

Bis gerade habe ich dann nach langer Zeit (ungefähr seit ich den Blog hier schreibe) mal wieder WOW gespielt. Ich kann es noch und es macht immer noch Spaß. Obwohl es mehr das miteinander was spielen ist. Nicht explizit WOW. Magic oder EoJ machen mindestens genauso viel Spaß. Geht halt leider nicht zwischen hier und Dortmund.

Oh, und ich muss mich (mal wieder) bei ein paar Leuten entschuldigen, bei denen ich mich (mal wieder) lange nicht gemeldet habe. Bei meiner Mutter, die mich heute angerufen hat. Und bei Micka.

Ich verstehe nicht, wie manche Leute es schaffen, mit 30, 40 oder noch mehr Leuten Kontakt zu halten. Ich bemühe mich in letzter Zeit sehr, und denke auch, dass es viel besser als früher ist, aber trotzdem vergesse ich einfach Menschen. Nicht, weil sie mir nichts bedeuten würden. Teilweise ganz im Gegenteil. Und trotzdem…. Diesen Teil von mir mag ich nicht. Ich mag mir aber andererseits auch nicht ernsthaft Termine in meinen Kalender schreiben wie “Den anrufen, der mal ne Mail schreiben, …” Das fänd ich auch doof. Ich glaube, dass ist dann einfach natürliche Selektion. Diejenigen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die das nicht persönlich nehmen, oder mir einfach mal auf die Finger kloppen, sind genau deshalb da drin und wissen mich zu schätzen. Auch mit Macken.

An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches “Fühlt Euch alle mal geknuddelt” an alle, die mich so mögen, wie ich bin. Ich hab Euch lieb!

Tja, kurz ist auch was anderes. Egal. Ich geh jetzt ins Bett.

Gute Nacht da draußen, was immer Du sein magst.

~Qatifa~

P.S.: Ja, ich weiß, ich bin eigentlich nicht so der “ich-knuddel-alles-was-sich-bewegt Typ”. Aber grad war mir danach.

Praise with elation

Montag, 19. Mai 2008


Dieses Lied habe ich heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit gehört. Nicht genau diese Version, sondern die Version von Art Garfunkel auf seinem Album “Songs from a father to his son”.
Die letzten Tage waren nicht so der Hit. Auch heute war enorm anstrengend. Ich merke, dass ich meine Grenzen erreiche. Aber heute Morgen, als ich dieses Lied hörte, und mir den wunderschönen Himmel angesehen habe, mit den darin schwebenden und von unheimlicher Leichtigkeit und Fröhlichkeit erfüllten weißen Wolken, da war ich Dankbar. Für diesen Moment, diesen Tag, diese Welt. Da konnte ich in mir selbst Ruhe und Dankbarkeit finden und mich an dem erfreuen, was ich habe.

Wer auch immer Du bist, Gott: Danke Mann!!!

Vorhin hatte ich ein schönes Telefonat mit einem Freund, dem ich wirklich etwas bedeute. Und er sagte: “Mach nicht den selben Fehler wie Dein Vater.” Erst dachte ich: “Tja, hab ich das nicht schon?”. Dann wollte ich mir einreden, dass allein die Tatsache, dass ich darüber nachdenke, wie weit ich gehen will und kann, mich davon abhält. Aber die Wahrheit ist, dass ich nicht weiß, ob er überhaupt einen Fehler gemacht hat.

Ich weiß nur, dass ich im Moment das tue, was ich für Richtig halte. Und ich weiß, gerade im Moment, dass ich nichts zu befürchten habe. Ich kann glücklich sein. Ich darf glücklich sein. Weil ich es so will. Und ich darf auch traurig sein. Auch das gehört dazu. Ohne Trauer könnten wir Glück nicht erkennen. Nehmen wir also das Leben in die Hand und erfreuen uns an dem, was wir haben.

Ich tue, was ich tue, weil ich es will. Und wenn es mir nicht gut geht dabei, liegt es in meiner hand, das zu ändern. Aber geht es mir nicht gut, nur weil es besser geht??? Lerne, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen und werde ein glücklicher Mensch.

Ich erfreue mich jetzt an meinem Bett und daran, dass ich noch mindestens sieben Stunden schlafen kann.

Hab Euch lieb!

~Qatifa~

Auld lang syne

Donnerstag, 15. Mai 2008

Aber mal wirklich. Meine Arbeit überhäuft mich momentan ziemlich. Ich weiß, dass sag ich immer. Diesmal ist es allerdings so viel, dass ich fast am Ende meiner Grenzen angelangt bin. Vieler Grenzen. Und trotzdem geht es mir fast gut. Ich bin von mir selbst überrascht. Ich habe mich noch nie (zumindest in den letzten 10 Jahren) so stabil erlebt wie im Moment. Ich schreibe zu wenig hier rein, dass merke ich. Ich habe zu viele Themen, die ich anschreiben möchte, als das alle in einen Post passten. Also mal langsam aufarbeiten.

Grad im Moment ist Kommunikation wieder so ne Sache. Direkt mit jemandem reden ist out. Ich merk das schon. Gibt nicht viele Leute, die das tun. Und auch ich sollte noch wesentlich offener und direkter werden. Immer, wenn ich es in letzter Zeit war, war es gut so. Oder hat mir zumindest nicht geschadet. Und auch Offenheit anderer tut gut. Letztendlich. Danke Dave!

Es geht Dir nicht gut? Dann sprich mit mir. Du fühlst Dich missverstanden? Sprich mit mir. Du hörst Gerüchte? Sprich mit mir. Ich bin immer die beste Quelle für alle Informationen rund um mich. Und vor allem: Mach mir keine Vorwürfe (auch keine indirekten) wenn du mir gegenüber nicht offen und ehrlich bist. Ich handele nach den Informationen die ich habe. Ich beurteile Menschen nach den Informationen die ich über sie habe. Wenn ich die nicht bekomme, kann ich nichts tun. Und so sehr ich es mir auch wünsche, allen in meiner Umgebung und besonders denen, die ich liebe zu helfen und zur Seite stehen zu können: Wenn Du nicht mit mir redest kann ich das nicht tun!


Gratitude! Dankbarkeit! Das empfinde ich für die schönen Momente, Stunden, Tage, Nächte mit meinen Freunden und meiner Familie. Aber ich weiß auch, dass ich dafür selbst was tun muss.

Friens are like flowers. They give pleasure by just being there.

Durcheinander. Ein wenig. In mir. In meiner Umgebung.

Ich hab Euch lieb!

~Qatifa~

Aber … ich mag doch den Keks

Mittwoch, 7. Mai 2008

Koffein ist eine tolle Erfindung. Und mit genügend Milch kann man Kaffee sogar trinken. Kaffee ist meine neue Droge für die Arbeit. In entsprechenden Mengen funktioniert es. Der einzige “Nachteil” ist, dass ich dann auch generell etwas aufgedreht bin. Naja, meine Kollegen werden es schon überleben.

Ansonsten geht es mir gut. Kaum zu glauben. Gestern war ich noch etwas daneben aber heute hat die fickt-euch-doch-alle-ins-knie Stimmung wieder Besitz von mir ergriffen. Ich find das gut.

Ich hab mich Vorgestern mit Micka getroffen und es war tatsächlich ganz nett. Zumindest sehe ich jetzt einige Dinge klarer. Ich bin vielleicht jemand, mit dem man sich eine Zukunft vorstellen kann, aber deswegen etwas tun um mit mir wieder zusammen zu kommen dann doch nicht. Schon mal gleich gar nicht das Risiko eingehen eine gewisse Zeit alleine (also halt ohne festen Freund) zu sein. Na, dann halt nicht.

Und Nika… tja, ich weiß jetzt, was ich will. Ich würde ihr das auch gerne Mitteilen, aber ich hab so ein ganz klein wenig das Gefühl, dass man mir aus dem Weg geht. Und auch an dieser Stelle: Dann halt nicht. Wobei ich es diesmal tatsächlich sehr Schade finde.
Für den Fall, dass Du das hier liest: Trau Dich, es ist alles gar nicht so schlimm, wie Du vielleicht denkst.

Meine Schwester antwortet mir auch nicht, aber das liegt dann wahrscheinlich daran, dass sie ihr Handy nicht benutzen kann. (An dieser stelle also nur bemerkt, nicht angemosert)

Falls mich heut’ Abend jemand sucht, ich bin bei Anke. Grillen. Wurde auch Zeit. So schönes Wetter und ich sitz nur im Büro rum. Das geht so nicht!

Ich hab euch alle lieb! Wirklich alle! Auch Dich!

~Qatifa~

Gedankenkarussell

Sonntag, 4. Mai 2008

Das in meinem Kopf eine gewohnt gepflegte Unordnung und Durcheinander herrschen bin ich ja gewohnt. Aber an manchen Tagen ist es schlimmer als an anderen. Heute schaffe ich es einfach nicht, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ständig schweifen meine Gedanken und Gefühle ab. Was will ich? Was will sie? Was mache ich hier eigentlich? Ist es gut, so wie es ist?

Das zu tun, was man selber möchte und dabei das Ruder in der Hand zu behalten ist gar nicht so einfach, wenn man nicht weiß, was man eigentlich will. Ich möchte Ihr das sagen, möchte Ihr erklären, was in mir vorgeht, was ich möchte, und was nicht, und wobei ich einfach nicht weiß, was ich will. Aber es klappt nicht. Wir wollten uns treffen, und waren dann doch zu dritt raus, keine Gelegenheit.

I need love, love
To ease my mind
I need to find, find someone to call mine
But mama said

You can’t hurry love
No, you just have to wait
You got to trust, give it time
No matter how long it takes

Tja, alles braucht seine Zeit. Ich weiß noch nicht mal, was ich eigentlich will, kann aber nicht darauf warten. Ein bisschen verrückt, oder?

Trotz allem war es gestern wieder ein unheimlicher schöner Tag und eine schöne Nacht. Allein diese Stunden sind schon ein Erlebnis. Was auch immer am Ende rauskommt, was ich eigentlich möchte, was auch passiert: Es waren bisher sehr schöne Tage mit Ihr und die werde ich auf jeden Fall immer in Erinnerung behalten dürfen.

Danke!

~Qatifa~

Goodbye Logik

Samstag, 3. Mai 2008

Morgens halb zwölf irgendwo in Deutschland:

Ein Programmierer sitzt mit einer Schüssel MüslidingensZeug auf der Arbeit an seinem Rechner und ist seit zwei oder drei Wochen das erste Mal wieder auf seinem normalen Stimmungslevel angekommen. Nicht euphorisch, nicht depressiv, halt… normal. Vielleicht ein klein wenig traurig und nachdenklich.

Frauen sind kompliziert, Männer sind kompliziert. Ergo: Menschen sind kompliziert. Und ich selbst mal sowieso. Ich weiß ja nicht mal, was ich von mir halten soll. Und das in allen Betonungen.

Karpatenhund und Madsen passen übrigens prima in eine Playlist. Hab ich mich eigentlich schon bei Patty bedankt? Für das Aufmerksammachen auf Karpatenhund? Nein? Nun, dann jetzt aber!

Danke Patty!

Wer bin ich? Bin ich ein schlechter Freund, weil ich meine Grenzen habe? Nein. Aber sind meine Grenzen die Richtigen? Was sind die richtigen Grenzen? Sind sie falsch, weil ein Freund von mir das so empfindet? Ich fühle mich immer noch sehr egoistisch, wenn ich anderen, insbesondere meinen Freunden, sage, dass ich das nicht kann bzw. will. Mein Kopf sagt mir, dass es trotzdem richtig ist. Ich brauche meine Freiheit, meine eigene Meinung, meinen eigenen Willen. Nur ich bin für mich verantwortlich. Und ich bin nur für mich verantwortlich. Jetzt mehr als zuvor.

Vergangene Woche hatte ich ein sehr gutes Gespräch. Ergebnis: Kümmer Dich um Dich selbst. Du bist der einzige mit dem Du Dein ganzes Leben lang auskommen musst.
Gemeint ist natürlich nicht übermäßiger Egoismus, sondern ein gesundes darauf achten, dass man selbst die Zügel in der Hand behält und das tut, was man tut, weil man selbst es so bestimmt hat. Und das gilt in allen Lebensbereichen. In Beziehungen, auf der Arbeit, in der Familie und auch in Freundschaften.

Ich hoffe nur das meine Freunde, die ich schon lange habe und unheimlich schätze, das akzeptieren können.

~Qatifa~