Ich habe mich unlängst mit David über eine mögliche Zukunft unterhalten, in der Menschen nicht mehr selber auf die Straße gehen, sondern das ganze Leben nur noch in Form von Roboter-Repräsentationen leben. Also die Weiterentwicklung einer perfekten virtuellen Realität. Eine Art Second Life Back To The Roots. Man kann alles machen, sein wer man will, und braucht keine Angst zu haben, dass etwas passiert, schließlich ist man ja nciht selbst da draußen.
Ein Satz ist mir besonders hängen geblieben. “Die sind früher noch selber über die Straße gegangen. Also richtig selbst. Und wenn sie nciht aufgepasst haben waren sie tot! Verrückt.”
Etwa eine Woche später bin ich dann in einer Filiale einer großen Altöl-Stäbchen-mit-Gammelfleisch-Brötchen im lokalen Film-Spiele-und-Lifestyle-Magazin auf einen Film mit genau diesem Thema aufmerksam geworden.
Ist das Zufall? Ich bin ja schon länger Konstruktivist, aber ich glaube, es wird noch extremer. Irgendwer hatte doch die Ansicht, dass es nur ihn selbst gebe und alle anderen nur Produkte seiner Phantasie sind, so wie die gesamte Welt und dass nur Dinge existieren, die er sich ausdenkt.
Vielleicht ist es wirklich so.
~Qatifa~