Geiler Song. Nur so nebenbei. Eigentlich geht es um was anderes.
Standpunkte. Standards. Gewohnheiten. Wie relativ doch unsere Wahrnehmung ist. Darum geht es. Mit dem zufrieden sein, was man hat. Auch darum. Oder gerade darum. Es wird immer irgendetwas geben, was besser sein könnte. Aber ist es deshalb nicht gut? Das hatten wir hier schonmal, oder? Also sollte man lernen mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Aber heißt das nicht auch, dass ich mich damit abfinden sollte, bzw. es sogar gut finden sollte, wenn es mir mal nicht gut geht? Im Moment denke ich: Ja. Denn, wenn es mir richtig schlecht geht, wird es nicht besser, wenn ich mich hinterher dafür hasse, etwas getan zu haben, was ich eigentlich nicht wollte. Nur: Wollte ich es nicht? Dann hätte ich es nicht getan. Also wollte ich es. Warum also hasse ich mich dann dafür? Es erfüllt in dem Moment seinen Zweck und hat damit absolut eine Berechtigung getan zu werden. Und wenn ich mich später dafür hasse, geht es mir nur wieder schlecht, was ich auch nicht möchte. Fazit: Alles ist okay, wenn du es in diesem Moment tun möchtest, und mit den Konsequenzen leben kannst. Okay, man sollte natürlich drauf achten, niemand anders zu verletzen und so. Davon bin ich jetzt mal stillschweigend ausgegangen. Interessanter Gedankengang, oder? Mir macht er es leichter. Mal schauen ob ich diese Meinung beibehalte.
Now go to bed.
~Qatifa~